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Die Gründungsgeschichte

Bereits in der DDR existierte ein Spielkreis der Christengemeinschaft, aus dem sich nach 1989 eine Elterninitiative gründete, mit dem Anliegen, die freie Entwicklung des Kindes auf der Grundlage der Waldorfpädagogik zu ermöglichen. Parallel dazu gründete sich in Leipzig ein Waldorfkindergartenseminar, initiiert und getragen von der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten zur Ausbildung der Erzieherinnen. Bereits zum 1. Advent 1990 konnten wir unseren Waldorfkindergarten mit einer Gruppe und nach 2 Wochen mit der 2. Gruppe, bald auch einer 3. Gruppe im Dachboden in der Egelstraße eröffnen. Im Sommer 1994 zogen wir in beengte Verhältnisse in einen alten Betriebskindergarten in die Oststraße, den wir heute in neu gestalteten Räumen und großem Garten mit 5 Gruppen in seiner Gesamtheit nutzen.

Das Kind benötigt für seine Entwicklung Sicherheit und Selbstvertrauen. Dazu muss die Welt für das Kind handhabbar, durchschaubar, miterlebbar und nachvollziehbar werden. Die natürliche Umgebung hat sich aber so verändert, dass das Kind nur wenige authentische Sinneserfahrungen machen kann. Es erfährt im Gegenteil eine Überreizung der Sinne. Die Kinder leben zunehmend in einer künstlichen Welt, in der sie sich nicht selbst erfahren können. Die technisierte Welt im Berufsleben und Haushalt machen es Kindern schwer, Arbeitsprozesse zu durchschauen und nachzuahmen.

Die Menschen individualisieren sich zunehmend und werden sich bewusst, dass sie auf sich selbst gestellt sind und eigenverantwortlich ihr Leben gestalten müssen. Das verändert die Familienstrukturen und bietet damit den Kindern immer weniger Verlässlichkeit. Unsere Kinder wachsen in einer Gesellschaft heran, in der wirtschaftliche und ideologische Interessen vorherrschen. Der Leistungsdruck auf die Eltern und damit auf die Kinder nimmt zu – sie werden zusätzlich als Konsument und Vermarktungsobjekt gesehen.

Wir leben in der Gegenwart und nutzen auch die technischen Möglichkeiten, wissen aber, dass wir für die Kinder einen Ausgleich schaffen müssen.

Aus diesem Grund wollen wir dem Kind vielfältige und ausreichende Möglichkeiten zur authentischen Sinneserfahrung bieten. Dadurch erlebt es die Welt, sich selbst und erübt die Fähigkeit den anderen Menschen zu erkennen – eine Voraussetzung für zukünftige Sozialfähigkeit.

Es ist uns wichtig, durch Verlässlichkeit im Tages-, Wochen- und Jahreslauf sowie durch eine konstante Bezugsperson dem Kind Sicherheit zu vermitteln. Wiederholen ist eines unserer wichtigsten pädagogischen Prinzipien zur Stärkung der zukünftigen Persönlichkeit des Kindes, wie z. B. Sprachpflege durch rhythmische Bewegungsspiele und Märchen erzählen. Die Gemeinschaft der Erwachsenen setzt sich zum Ziel, so achtungsvoll miteinander umzugehen, dass sie für die Kinder nachahmenswert wird.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, Werte wie Dankbarkeit, Verständnis und eine Anerkennung des Geistigen mit Ernsthaftigkeit, Lebensmut und auch in Heiterkeit zu leben und vor- zuleben.

Dazu gehört auch die  Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung, die wir in einem sorgsamen Umgang mit der Natur entwickeln wollen.

 

Die Quelle unserer pädagogischen Arbeit sind die Entwicklungsgesetze des Kindes, wie sie Rudolf Steiner in der Menschenkunde dargestellt hat. Im sozialen Umgang lassen wir uns von den Gesichtspunkten leiten, wie sie im Qualitätssicherungsverfahren Wege zur Qualität dargestellt werden.

So erreichen Sie uns

4 Gruppen
(mit Integrationsgruppe) &
1 Kleinkindgruppe (ab 1 1/2 J.)

Öffnungszeiten:
7:00 Uhr bis 16:30 Uhr
(Kleinkindgruppe 07:30 Uhr bis 15:00 Uhr)

Telefonzeiten:
Mo. bis Do., 9:00 bis 10:00 Uhr

Anschrift:
Nonnenstraße 17, 04229 Leipzig
Tel.: 0341-862 91 97
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© Waldorfkindergärten Leipzig, 2012